Irland 1969

Mein erstes Erleben mit dem Film.


1958 - Ich glaube den Begriff Video kannte man in Deutschland noch nicht. 1956 wurden die ersten 2 Zoll Videoaufzeichnungsmaschinen von der Firma Ampex hergestellt und in den USA eingesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Fernsehe-Livesendungen flüchtig d.H. nach einer Livesendung war nichts mehr zu Archivierung vorhanden. Eine Möglichkeit der Speicherung waren sogenannte Filmaufzeichnungen (FAZen). Diese Film-Aufzeichnungen auf 35mm oder 16mm Umkehrfilm waren 1958 bei meinem Eintritt in eine Filmkopienfertigerlehre bei Firma KINAX in Dillenburg eines der regelmäßigen Filmentwicklungsaufträge des damaligen NWDR aus Hamburg. Der NWDR hatte noch kein eigens Kopierwerk. 1960 wurden dann die ersten Videoaufzeichnungsmaschinen bei den Deutschen Fernsehveranstalter (ARD) eingesetzt. Auf Grund der in den 50igern nicht vorhandenen Magnetaufzeichnungsmaschinen gab es auch keinen MAZ Mitschnitt des Fußballweltmeisterschafts-Endspiel von 1954 in Bern. Offensichtlich wurde auch keine Filmaufzeichnung(FAZ)hergestellt. Es gibt nur FIFA Film und Wochenschauaufnahmen mit einem nachträglich unterlegten Hörfunkkommentar von Herbert Zimmermann. Auch ein Reporterkommentar zur Fernsehlivesendung ist nicht mehr vorhanden.

Kinomatograf.

Die Anfänge.

Vorläufer des eigentlichen Films waren das 1832 erfundene Lebensrad (Zoetrop) und das Stroboskop. 1895 fanden in Paris und Berlin die ersten öffentlichen Vorführungen statt, die dazu notwendigen Geräte waren kurz zuvor von Thomas A. Edison (Kinetoskop), den Brüdern Auguste und Louis Jean Lumière (Kinematograf) und Oskar Meßter und Max Skladanowsky (Bioskop) entwickelt worden. Straßenszenen, Sportereignisse und politische Geschehnisse waren die Themen der ersten Dokumentar-Stummfilme. ...mehr Firma Kinax in Dillenburg


Die Film-Technik.

Der Film wird digital, da führt kein Weg dran vorbei.

Michael Ballhaus

Vierundzwanzig Bilder pro Sekunde – das ist seit jeher die Kennzahl des Kinos. Seit über einem Jahrhundert ist der Zelluloidfilm das Speichermedium im Spielfilmbereich.

Vergleichbar mit der Einführung des Tonfilms Ende der Zwanziger Jahre steht die Filmbranche nun vor einem Umbruch von ähnlichem Ausmaß, bei welchem sich die Marktstrukturen der Filmindustrie nachhaltig verändern werden.Ob Lichtspielhaus mit einem Saal oder Multiplex mit 20 Sälen: Mit Digital Cinema kommen die Blockbuster aus Hollywood und anderen Studio-Hochburgen nicht mehr als gewaltige 35-mm- Farbzelluloidstreifen in die Kinos, sondern als Datenpaket per Breitbandverbindung, Satellitenübertragung oder Festplattenversand.




Der Hessische Rundfunk.



Das hr-fernsehen ist das sogenannte „dritte“ Fernsehprogramm im Deutschen Fernsehen für Hessen. Der Name stammt aus der Zeit, als es in der Bundesrepublik Deutschland nur das Deutsche Fernsehen (heute: Das Erste) und das ZDF als Vollprogramme gab und die nur regional ausgestrahlten Fernsehprogramme die dritten Programme waren. Das hr-fernsehen ist geprägt von regionalen Informations- und Unterhaltungs- sendungen, von der Hessenschau über „Maintower“ bis zum Hessenquiz. Daneben gibt es Nachrichtensendungen, Dokumentationen, Musiksendungen, Ratgebersendungen, Kulturmagazine, Spielfilme sowie Reportagen....mehr Hessischer Rundfunk in Frankfurt




 
Oberursel